| Erbauer: | Johann Engelbrecht Gerhardt 1700 |
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Restaurierung und
Rekonstruktion: |
Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH 2009 |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Ladensystem: | Schleifladen |
Disposition: |
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| I. MANUAL C,D,E,F,G,A-c'''
kurze Oktave / 45 Töne |
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| 1. Principal |
8'
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| 2. Gedact |
8'
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| 3. Octav |
4'
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| 4. Gedact |
4'
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| 5. Nasat |
3'
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| 6. Suboctav |
2'
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| 7. Mixtur V-VI | ||||
| 8. Dulcian |
16'
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| 9. Trompet |
8'
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| Tremulant | ||||
Zur Geschichte der Orgel
Erbaut wurde das Instrument mit 9 Registern auf einem Manual im Jahre 1700 durch Johann Engelbrecht Gerhardt. Das in typischer nord-deutscher Manier gefertigte Instrument weist eine große stilistische Nähe zu Orgeln Arp Schnitgers auf.
Die Restaurierungs - und RekonstruktionsmaßnahmenZiel der Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten im Jahre 2009 war neben der Bewahrung des historischen Bestandes, eine möglichst detailgetreue Annäherung an den mutmaßlichen Erbauungszustand im Jahre 1700. Dies beinhaltete neben restauratorischen Arbeiten die Rekonstruk-tion des kompletten Innenpfeifenwerkes mit zwei Zungenregistern und einer 5-6fachen Mixtur. Das im Laufe der Geschichte angehängte Pedal entfiel. Die Rekonstruktion eines Mehrfaltenkeilbalges, der im Unterbau des Instrumentes Aufstellung fand sowie die Rekonstruktion einer stilistisch passenden Manualklaviatur und eines Tremulanten bildeten wichtige Teilelemente. Das Gehäuse wurde ebenso wie die Farbfassung restauratorisch überarbeitet und ergänzt. Farbarchäologische Untersuchungen an den aus 99% Bleilegierung gefertigten Prospektpfeifen ergaben, dass diese ursprünglich mit Zinnfolie belegt waren. Die in den einzelnen Pfeifenfeldern jeweils in der Mitte stehenden Pfeifen wiesen zudem im Körperbereich ornamentale Verzierung und im Labienbereich Löwenköpfe auf. Die Zinnfolierung wurde erneuert, die ornamentalen Verzierungen wurden vorerst gesichert. Werkstattbilder während der Restaurierungs- und Rekonstruktionsarbeiten |