| Erbauer: | Johann Färber 1869 |
| Restaurierung: | Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH 2011 |
| Spieltraktur: | mechanisch |
| Registertraktur: | mechanisch |
| Ladensystem: | Schleifladen |
Disposition: |
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| I. MANUAL C-f''' | II. MANUAL C-f''' | |||
| 1. Bordun | 16' |
7. Viola di Gamba | 8' |
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| 2. Principal | 8' |
8. Quintatön | 8' |
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| 3. Rohrflöte | 8' |
9. Lieblichgedackt | 8' |
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| 4. Octave | 4' |
10. Viola d' Amour |
4'
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| 5. Rohrflöte | 4' |
11. Gedacktflöte |
4'
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| 6. Cornett | I-III |
12. Flûte harmonique |
4'
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| PEDAL C-d' | NEBENZÜGE | |||
| 13. Subbass | 16' |
Pedalkoppel I/P | ||
| 14. Principal | 8' |
Manualkoppel II/I | ||
| 15. Octave | 4' |
Sperrventil HW | ||
| Sperrventil OW | ||||
| Sperrventil Pedal | ||||
| Calcantenzug | ||||
Zur Geschichte der OrgelDie von Johann Färber im Jahre 1869 fertig gestellte Orgel verfügt über 15 Register, verteilt auf zwei Manuale und Pedal. Die Windladen, Ton- und Registertraktur sowie diejenigen Teile des Pfeifenwerkes, die noch aus der Entstehungszeit der Orgel stammen, zeugen von den hohen handwerklichen Qualitäten des Erbauers. Bevor sich Färber im benachbarten Tönnig als Selbständiger Orgelbauer niederließ, war er über viele Jahre Mitarbeiter der Firma Marcussen in Apernrade. Zeitgenössische Quellen bezeichnen ihn als „ gewiss einer ihrer genialsten Schüler“. Zielsetzung der Restaurierung und RekonstruktionDurch seinen hohen Anteil an originaler Bausubstanz ragt das Instrument in seiner Bedeutung als Denkmal im regionalen Umfeld stark hervor. Ihm wird ein hoher Denkmalwert zugesprochen. Die Spuren der Veränderungen im klanglichen Bereich stehen in engem Bezug zum zeitlichen Kontext, aus dem heraus sie getätigt wurden. Sie sind sowohl Ausdruck des jeweils vorherrschenden Zeitgeschmackes als auch Ausdruck der Ressourcen, die jeweils mobilisiert werden konnten. Ziel der 2010/2011 durchgeführten Restaurierung und Rekonstruktion war es, der Bedeutung des Instrumentes gemäß, eine weitestgehende Annäherung an dessen belegbaren ursprünglichen Zustand anzustreben. Disposition: Ursprung - Veränderung - Rückführung Die vorgefundene Disposition stellte das Ergebnis von Umdisponierungen in mehreren Teiletappen dar. Im Wesentlichen wurden diese 1899 (Hansen) und 1947 (Kemper) vorgenommen. 1917 wurden die originalen Prospektpfeifen für die Kriegswirtschaft abgeführt. 1921 wurden sie von Marcussen durch Nachbauten in Zink ersetzt.
Impressionen während der Restaurierungsarbeiten
Die Wiedereinweihung der Orgel erfolgte am 27. März 2011 in einem Festgottesdienst mit anschließendem Orgelkonzert.
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