| Erbauer: | Gotthelf Friedrich Jehmlich |
| Baujahr: | 1818 (opus 3) / 2005 (opus 1154) |
| Rekonstruktion: | Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH |
| Traktur: | mechanisch |
| Ladensystem: | Schleifladen |
Disposition: |
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| I. HAUPTWERK C-f''' | II. HINTERWERK C-f''' | |||
| 1. Bordun |
16'
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10. Gedackt |
8'
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| 2. Prinzipal |
8'
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11. Rohrfloete |
4'
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| 3. Rohrfloete |
8'
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12. Nassat |
3'
|
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| 4. Octave |
4'
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13. Flöte |
2'
|
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| 5. Spitzfloete |
4'
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14. Siffloete |
1'
|
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| 6. Quinte |
2 2/3'
|
15. Cimbel |
II
|
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| 7. Octave |
2'
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| 8. Cornett |
IV
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| 9. Mixtur |
IV
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| PEDAL C-d' | NEBENZÜGE | |||
| 16. Prinzipalbass |
16'
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Manualschiebekoppel II/I | ||
| 17. Sub-Bass |
16'
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Pedal-Coppel I/P | ||
| 18. Octaven-Bass |
8'
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Sperrventile für HW, OW, P |
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| 19. Posaunen-Bass |
16'
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Kalkantenklingel |
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| noli me tangere | ||||
| Stimmtonhöhe: 440 Hz bei 18°C | ||||
| Temperierung: gleichstufig | ||||
Zur Geschichte und Rekonstruktion der OrgelOrgeln haben manchmal schwere Schicksale zu erleiden. In der Nacht vom 21. zum 22. Juli 2003 brannte die Lauensteiner Jehmlich-Orgel ab. Als Ursache für den Brand wird ein durch Tierverbiss ausgelöster Kurzschluß in der elektrischen Anlage der Orgel vermutet. Der Brand erstreckt sich ausschließlich auf die Orgel. Die Auswirkungen des Brandes haben jedoch die ganze Kirche in Mitleidenschaft gezogen. Von der Orgel wurden die Balganlage und Teile des Pedalwerkes gerettet. Bericht der Sächsischen Zeitung vom 23. Juli 2003:
Für die sächsische Orgellandschaft und für die im Jahre 1808 gegründete Dresdner Orgelbaufirma Jehmlich stellt die durch den Brand zum größten Teil vernichtete Orgel einen großen Verlust dar. Ein Blick zurück in die Geschichte erschließt die Bedeutung des Instrumentes, in der Ortschronik heißt es: "Die Orgel ist von Johann Daniel Klähn gestiftet, nach dessen Tod (1810) von dem Dresdner Orgelbauer Jehmlich mit zwei Manualen und 19 klingenden Stimmen als Erstlingswerk gebaut, wodurch der Meister seinen Ruf begründete. Sie kostete 1390 Thaler und wurde am 23. Januar 1819 geweiht, 1896 von den Nachkommen des Meisters renoviert, bemalt und mit neuem Gehäuse versehen." 1896 wurde die Orgel bei der Kirchenrenovierung um 1,1m nach hinten versetzt und die Balganlage um 90° gedreht, um auf der Empore mehr Platz zu schaffen. Im Jahre 2000 wurde das Instrument durch die Erbauerfirma aufwendig restauriert. Andreas Hahn, Jehmlich Orgelbau Dresden GmbH |
Bilder von der Rekonstruktion der Orgel unter Verwendung erhaltener Originalteile
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